Straßenbeiträge. Gerechtere Lösung auch für Lahnau

20. November 2016

Bürgermeisterkandidatin Silvia Wrenger-Knispel beschäftigt sich seit einigen Monaten thematisch mit der Verteilung von Kosten, die bei der Erneuerung oder Sanierung von Straßen den Bürgern entstehen.

Das derzeitige direkte Umlageverfahren ist ungerecht. Warum? Bisher zahlen die betroffenen, direkten Anlieger einen einmaligen, hohen Beitrag für den Ausbau oder die grundhafte Erneuerung von Straßen. Nach Ende der Baumaßnahmen flattert der Gebührenbescheid ins Haus, der kurzfristig bezahlt werden soll. Der nicht selten fünfstellige Rechnungsbetrag ist oft ein Schock und eine enorme finanzielle Belastung für viele Hausbesitzer – darunter auch junge Familien und Rentner. Ein Hausverkauf oder gar die eigene Existenz können hier auf dem Spiel stehen.

„Damit muss nun Schluss sein. Wir brauchen eine gerechtere und sozialverträglichere Lösung für alle Lahnauer“, fordert daher die Bürgermeisterkandidatin der CDU und führt weiter aus: „Mit der Einführung von wiederkehrenden Straßenbeiträgen können wir die Kosten für Straßensanierungen solidarisch auf viele Bürger verteilen und das sogar mit einem jährlichen Beitrag im geringen dreistelligen Bereich“.

Gleichmäßige, geringe Beiträge, die über die Jahre verteilt werden, bringen jedem privaten und gewerblichen Immobilienbesitzer Planungssicherheit. Bei dem jährlich, wiederkehrenden Straßenbeitrag soll aber auch berücksichtigt werden, dass Hausbesitzer, die erst vor kurzem eine Sanierung bezahlt hatten, von diesen Beiträgen zeitlich befreit werden.

„Auf Initiative von Silvia Wrenger-Knispel hin, haben wir uns in der CDU-Fraktion mit diesem Thema beschäftigt und einen Prüfantrag zur Einführung wiederkehrender, solidarischer und gerechter Straßenbeiträge in die Gemeindevertretung am 17.11.16  eingebracht“, so der Dorlarer Fraktionsvorsitzende Ronald Döpp. „Nun hoffen wir in einem ersten Schritt auf eine breite Zustimmung in den politischen Gremien“.

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