CDU und JU im Gespräch mit Anwohnern

Die CDU und Junge Union (JU) Lahnau haben am Samstag, den 01. Dezember 2012 ein Gespräch mit den Anwohnern am Römischen Forum geführt. Zu diesem Termin sind ca. 40 Personen erschienen.

Seitens SPD und Grünen laufen Überlegungen einen Parkplatz zu errichten sowie den Verbindungsweg von der Landesstraße in Richtung Römisches Forum auszubauen. Ein entsprechender Bebauungslpan für den Straßenausbau wurde mit den Stimmen von SPD und Grünen in der Gemeindevertretung auf dem Weg gebracht. Bei den Straßenausbau müssen die Anlieger 90% der Kosten tragen. „Der jetzige Zustand des Weges ist völlig ausreichend, daher haben wir es abgelehnt, dass die Straße ausgebaut wird und die Anwohner mit sehr hohen Straßenbeitragsgebühren belastet werden“, erläutern die Vertreter der Jungen Union (JU). Der Straßenausbau wird von den Anwohnern auch für nicht notwendig gehalten. Der Ausbau käme ausschließlich dem Römischen Forum zugute.

Einige Anwohner haben in einem Schreiben an die Gemeinde Lahnau auf die Kostenproblematik hingewiesen und ein Gespräch mit Bürgermeister Schultz (SPD) geführt. In diesem Gespräch wurde seitens des Bürgermeisters keine Möglichkeiten für die Anwohner aufgezeigt, eine andere Lösung zu finden. „Es ist bedauerlich, dass vom Bürgermeister keine anderen sowie kostengünstigeren Möglichkeiten aufgezeigt werden“, führt CDU-Vorsitzender Ronald Döpp aus. JU-Vorstandsmitglied Manuel Roth ergänzt „Hier beeinflusst der Förderverein Römisches Forum Waldgirmes e.V. massiv die Entscheidungsträger von SPD und Grünen um ihre Interessen, ohne Rücksicht auf andere Probleme, durchzusetzen.“

„Die CDU und JU Lahnau nehmen die Bedenken der Bürger/-innen gerne an und unterstützen diese voll und ganz. Daher wird die CDU-Fraktion für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung, die am 13.12.2012 stattfindet, einen Antrag stellen, dass Thema erneut zu behandeln sowie eine andere Lösung herbeizuführen, sodass auch die Anwohner finanziell deutlich weniger belastet werden“, so abschließend die Christdemokraten.